Pulsfrequenz und Crosstrainertraining

Das Herz eines erwachsenen Menschen schlägt (ohne weitere Belastung) durchschnittlich 70 Mal in der Minute und wird als Ruhepuls bezeichnet. Diese Pulsfrequenz ist der Ausgangspunkt für jedes Training, das der Sportler absolvieren möchte, und gilt auch beim Training auf dem Crosstrainer. Während des Trainings steigt der Puls deutlich an. Der optimale Belastungspuls lässt sich recht einfach errechnen. Dabei wird von einem allgemeinen Durchschnittswert von 200 Schlägen in der Minute ausgegangen, von dem das Alter des Sportlers abgezogen wird. Warum bei Bewegung eine hohe Pulsfrequenz entsteht, ist recht einfach zu beantworten. Der beanspruchte Muskel benötigt Energie, um Leistung zu erbringen. Über die Lunge wird Sauerstoff dem Körper zugeführt und in die Blutbahn geleitet. Das Herz ist der Motor, der das Blut durch den Körper pumpt und ihn mit angereichertem Blut und Energie versorgt.

Wo liegt die richtige Pulsfrequenz beim Training?

Beim Training sollte das Herz nicht überfordert werden. Daher hat die American Heart Association die Empfehlung ausgesprochen, das Training mit einer Herzfrequenz von 50 bis 75 Prozent des Maximalpulses durchzuführen. Um die Herzfrequenz immer im Auge zu haben, sollte daher der Puls ständig gemessen werden. Es ist darauf zu achten, dass der Wert nicht überstiegen wird. Warum bei Bewegung eine zu hohe Pulsfrequenz nicht gut ist, begründet sich darauf, dass der Herzmuskel sich überanstrengt. Dadurch kann, genau wie bei anderen Muskeln, eine Entzündung entstehen. Durch eine Herzmuskelentzündung können weitere gesundheitliche Probleme auftreten.

Optimales Training

Wenn die Trainingseinheit genau auf den Fitnessstand des Sportlers und die optimale Herzfrequenz ausgelegt ist, braucht man sich keine Gedanken zu machen. Denn wenn bei Bewegung eine hohe Pulsfrequenz entsteht, die das Herz nicht überfordert, hat der Sportler richtig trainiert und rückt dem gesetzten Trainingsziel ein Stück weit näher.

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